The Hangover 2

ANSPRUCH: TITEL: 

Hangover 2

SPANNUNG: 

*

ENTSTEHUNGSLAND:

USA

Bangkok, Thailand

ACTION: 

**

ERSCHEINUNGSJAHR: 

2011

HUMOR: 

****

REGIE: 

Todd Phillips

EROTIK: 

**

DARSTELLER: 

Bradley Cooper

Ed Helms

Zach Galifianakis

Justin Bartha

GEWALT: 

**

LÄNGE: 

102 Minuten

GENRE: 

Komödie

DEUTSCHER KINOSTART: 

02. Juni 2011

(Preview und Double Feature schon am 01. Juni 2011)

ALTERSFREIGABE: 

F.S.K. 12

INTERNETSEITE: 

http://hangoverpart2.warnerbros.com/

Hangover 2 Kinoplakatmotiv Der Daumen schräg nach oben
Dieser Film könnte ihnen gefallen, wenn sie HANGOVER von Todd Phillips, mit Bradley Cooper und DIE HOCHZEITSCRASHER mit Vince Vaughn und Owen Wilson mochten.


 

 

 

Inhalt

Nachdem die Kumpels Phil, Stu und Alan bei der Junggesellenabschiedsparty von Stu halb Las Vegas in Schutt und Asche legten, wird nun in Thailand geheiratet.

Als Stu seine Freunde nach anfänglichem Zögern erneut einlädt, ist das Chaos vorprogrammiert…

 

Kritik

Nach dem unglaublichen Erfolg von Teil eins, war eine Fortsetzung so sicher, wie das Amen in der Kirche. 35 Millionen $ Budget, für eine Hollywoodproduktion recht moderat und ein weltweites Boxoffice von 277.322.503 $, dürften 2009 nicht nur Warner Brothers überrascht haben, sondern auch Regisseur Todd Phillips, der zuvor zwar schon mit Filmen wie „Road Trip“ und „Starsky & Hutch“ Komödien inszenierte, dem jedoch der ganz große Wurf bisher nicht gelungen war.

Der Grund für diesen Erfolg ist zum einen die Story, mit welcher sich wohl jeder identifizieren kann. Wer hat nicht schon einmal selbst einen „Hangover“ erleiden müssen? Zum anderen sind es die extrem ausgeflippten und sympathischen Protagonisten, ebenso wie der, für einen amerikanischen Film, ungewohnt offene Umgang mit der Sexualität.

Noch nie wurde in einer Mainstream-Hollywoodproduktion so ungeniert, so viel Haut gezeigt. Penisse und Vaginas und nun auch noch eine Mischung aus beidem, werden ebenso veranschaulicht, wie der extreme Konsum von Alkohol und anderen Drogen.

Sogar der Gewaltfaktor kommt hier nicht zu kurz. All dies wird derartig karrikativ und skurril dargestellt, dass man einfach lachen muss.

Da 2009 solche Eskapaden dem breiten Publikum eher unbekannt waren, hatte „Hangover“ den Überraschungsmoment auf seiner Seite.

Und genau das ist auch das Problem (wenn man es denn so nennen mag) des zweiten Teils.

Im Grunde sieht man das Selbe in Blau. Anstelle von Vegas, sind die drei Freunde nun in Bangkok, der Rest ist, bis vielleicht auf das Ende, mehr oder weniger gleich geblieben.

„Never change a winning team“, dachten sich wohl die Produzenten und damit sollten sie recht behalten.

Warum sollte das Rezept des ersten Filmes, über das Millionen Menschen gelacht haben, nicht erneut funktionieren? Es muss allerdings gesagt sein, dass hier einen Gang hoch geschaltet wurde. Nicht nur wird Phil angeschossen, es gibt auch Drogen dealende Kapuzineräffchen und einen Stu, der mal wieder seiner Neigung zu Prostituierten frönt und etwas zu weit ans „andere Ufer paddelt“.

Auch wenn der Plot nichts anderes ist, als eine Legitimation des Chaos, so ist „Hangover 2“ trotzdem sehr stimmig. Die Protagonisten sind noch sympathischer, die Gags noch unverblümter und das Chaos ist noch gewaltiger als in Teil eins.

Mit rund 80 Millionen $ hat Teil zwei ein fast dreimal so hohes Budget, wie sein Vorgänger und doch ist der Film schon jetzt ein Kassenschlager.

Wirklich schade ist lediglich die Tatsache, dass Liam Neeson, Bill Clinton und Mel Gibson allesamt nicht ihren Weg auf die Leinwand fanden. Sie alle waren für einen Cameo als „Tattoo Joe“ vorgesehen. Mel Gibson wurde aus Imagegründen von der Crew abgelehnt, Bill Clinton sagte kurzfristig ab und Liam Neeson drehte seine Szenen zwar, nur leider war Regisseur Todd Phillips unzufrieden mit dem Ergebnis. Er bat Neeson um einen Nachdreh, dieser musste ablehnen, da er sich zu diesem Zeitpunkt bereits mitten in den Dreharbeiten zum „Kampf der Titanen“-Sequel befand.

Gespielt wird der Tätowierer nun von Nick Cassavetes, der zwar charmant ist, aber kaum das Kultpotential der drei Anderen besitzt.

Johannes Scholten

FAZIT

Was bei Teil eins funktioniert hat, wird hier aufgegriffen und kopiert, das Ergebnis ist der perfekte Partyfilm!

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Veröffentlicht am 13. Juli 2011, in German Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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