Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2

ANSPRUCH:  TITEL:  

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2

SPANNUNG:  

***

ENTSTEHUNGSLAND:  

England

ACTION:  

***

ERSCHEINUNGSJAHR:  

2011

HUMOR:  

**

REGIE:  

David Yates

EROTIK:  DARSTELLER:  

Ralph Fiennes

Michael Gambon

Alan Rickman

Daniel Radcliffe

GEWALT:  

*

LÄNGE:  

130 Minuten

GENRE:  

Fantasy

DEUTSCHER KINOSTART:  

13. Juli 2011

(Preview am 13. Juli 2011 um 0:00 Uhr)

ALTERSFREIGABE:  

F.S.K. 12

INTERNETSEITE:  

http://harrypotter.warnerbros.com/harrypotterandthedeathlyhallows/mainsite/index.html

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 Kinoplakatmotiv

 

WERTUNG:Der Daumen hoch
Dieser Film könnte ihnen gefallen, wenn sie die bisherigen HARRY POTTER Filme und Peter Jacksons DER HERR DER RINGE Trilogie mochten.

 

Inhalt

Harry, Ron und Hermine rüsten sich für den unmittelbar bevorstehenden, unvermeidlichen Klimax, den Kampf zwischen Ihnen und Voldemort. Doch um den dunklen Lord zu vernichten, müssen Sie zuerst die drei noch existenten Horkruxe zerstören, denn nur so ist die Unsterblichkeit zunichte…

 

Kritik

Acht Filme, 6,4 Milliarden Dollar und einige Regisseure später, geht nun eine Ära zu Ende.

Zuerst waren es die Bücher, die Millionen gefesselt haben, die sogar Kinder lesen ließen, die zuvor niemals ein Buch gelesen hatten. Für viele ist Harry Potter ein Teil der Kindheit gewesen. Der Junge mit der blitzförmigen Narbe und dem Zauberstab, hat Sie beim Aufwachsen begleitet.

Dann kamen die Filme. Jeder, der die Bücher nicht gelesen hatte (es dürften nicht allzu viele gewesen sein) wurde spätestens jetzt mit der Welt von Autorin Joanne K. Rowling konfrontiert. Warner Brothers hat mit insgesamt acht Filmen, aufwendig inszeniert, ein Monsterfranchise und weltweites Phänomen geschaffen.

Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, ist das Ende der Reihe gekommen.

Es ist der einzige Potterfilm, der in 3D realisiert wurde. Zum einen, um den CGI intensievsten Film der Reihe noch spektakulärer aussehen zu lassen, zum anderen natürlich, um durch die teureren Ticketpreise noch gewaltigere Summen einzufahren und sich gegen die 3D Konkurrenz, wie etwa „Transformers: Dark of the Moon“, behaupten zu können.

Im Gegensatz zu Letzterem, hätte man bei Potter 7.2 allerdings auf 3D getrost verzichten können.

Als David Yates 2007 mit „Harry Potter und der Orden des Phönix“ den Regiestuhl von Mike Newell („Donnie Brasco“) übernahm, veränderte sich das Gesicht der Reihe rabiat.

Aus einem poppigen und farbenfrohen Film, wurde Handkameraintensives Kino, welches sich auch für ein erwachseneres Publikum eignete. Diesen Stil hat Yates, der übrigens nicht mit „Bullitt“ Regisseur Peter Yates, ebenfalls Engländer, verwandt ist, konsequent fortgesetzt und weiter entwickelt.

Mit den rasanten, aggressiven Schnitten und dem düsteren Look von Harrys Alptraumsequenzen, bekommt der Film einen fast schon „horroresquen“ Beigeschmack. Ein ähnlich interessantes Feature fand sich auch schon in Teil eins von den „deathly hallows“.

Die Zeichentrickfilm-Darstellung der Geschichten von „Beedle dem Barden“. Dies sind Aspekte, die die Filme erwachsener wirken lassen und durchaus gelungen sind.

Ebenso wie die Musik des französischen Komponisten Alexandre Desplat.

Er knüpft an seinen Score zum Vorgänger an und liefert einen atmosphärischen Mix aus düsteren und traurigen, aber auch dynamischen Klängen ab. Besonders das Thema, welches Desplat für Snapes Todesszene geschrieben hat, ist tief bewegend und unglaublich emotional.

Durch seine Musik wird unmissverständlich verdeutlicht, wie wichtig, wie einschneidend diese Szene ist. Auch Neueinsteiger und Leute, die sich bisher nicht mit der Thematik auseinandergesetzt haben, werden es verstehen.

Szenen, in denen Harry an einem Ort, der ihn selbst an den Bahnhof King`s Cross und das Gleis 9 ¾ erinnert, auf Dumbledore trifft, nachdem Voldemort den Jungen erneut mit dem Todesfluch (Avada Kedavra) belegt hat, ebenso wie der spektakuläre Kampf in Hogwarts, der das Finale bildet, sind der ultimative Gipfel des Potter Phänomens.

Auch wenn die endgültige Schlussszene dramaturgisch betrachtet kitschig und auch etwas unglaubwürdig (das Make-Up) daherkommen mag, so ist diese als Geschenk an die millionen von Fans zu verstehen, die, wie ich auch, lange auf diesen Moment gewartet haben. Vielen Dank Warner für 10 Jahre magisches Filmvergnügen!

Johannes Scholten

FAZIT

Ein würdiger Abschluss und gleichzeitig das Ende der Kindheit vieler.

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Veröffentlicht am 14. Juli 2011, in German Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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