Waltz with Bashir

ANSPRUCH: 

****

TITEL:

Waltz with Bashir

SPANNUNG: 

**

ENTSTEHUNGSLAND:

Deutschland

Frankreich

Israel

ACTION:        

**

ERSCHEINUNGSJAHR:

2008

HUMOR:         

 

REGIE:

Ari Folman

EROTIK:        

*

DARSTELLER:

Ari Folman

GEWALT:      

***

LÄNGE:

87 Minuten

GENRE:          

Drama

Animationsfilm

Kriegsfilm

DEUTSCHER KINOSTART:

6. November 2008

ALTERSFREIGABE:

F.S.K. 12

INTERNETSEITE:

http://waltz-with-bashir.pandorafilm.de/

 

Waltz with Bashir Kinoplakatmotiv

 

WERTUNG:

 

 

 

 Der Daumen hoch

 

 

 

 

 

  Dieser Film könnte ihnen Gefallen, wenn sie den französisch-amerikanischen Animationsfilm PERSEPOLIS, den Manga DIE LETZTEN GLÜHWÜRMCHEN, sowie den Kriegsfilm LEBANON mochten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Eines Nachts trifft sich der israelische Filmregisseur Ari Folman mit einem alten Freund in einer Bar.

Der Freund erzählt Ari von einem Alptraum, welcher ihn immer wieder heimsucht.

Der Traum handelt von 26 teuflischen Hunden, die ihn verfolgen, die ihn  töten wollen.

Als die beiden schließlich feststellen, dass der Traum in Relation zum Libanon Krieg steht, in dem beide in den achtziger Jahren gekämpft haben, merkt Ari, dass er beinahe sämtliche Erinnerungen an diese Zeit verloren hat.

Er macht sich auf den Weg zu seinen alten Freunden und Kameraden, um seine Erinnerungen wieder zurück zu erlangen und das Puzzle der Geschehnisse erneut zusammen zu setzen…

 

Kritik

Was von vornherein fasziniert an „Waltz with Bashir“, ist die Tatsache, dass es sich um etwas komplett Neues handelt, um eine animierte Dokumentation.

Bereits die erste Szene ist besonders spektakulär.

Man sieht die Hunde, die mit offenen Mäulern, messerscharfe Zähne preisgebend, eine Straße entlang rennen und vor nichts Halt machen.

Es sind die Hunde, von denen Aris Freund geträumt hat, wie wir später erfahren werden.

Der Stil der Zeichner wirkt schleppend und die Bewegungen sind teils abgehackt und doch strahlen die Bilder eine unglaubliche Dynamik aus.

Unterlegt ist das Ganze mit erstaunlich präzisen Soundeffekten, sowie einem unglaublich emotionalem, melancholischem und sprichwörtlich pulsierendem Soundtrack.

Dieser stammt aus einer deutschen Feder. Nicht etwa Hans Zimmer steckt dahinter, sondern Max Richter, ein relativ junger Komponist, der noch eine große Karriere vor sich haben dürfte!

„Waltz with Bashir“ stellt rein visuell und akustisch eine Symbiose dar, welche man so noch nie zuvor gesehen hat.

Weil Ari Folman, der Regisseur, all diese schrecklichen Dinge wirklich erlebte, ist der Film außerordentlich authentisch, emotional, schockierend und greifbar für den Betrachter.

Dem Sog aus Farben und Tönen kann sich wohl kaum Jemand verschließen.

Man kann den Blick nicht mehr abwenden, man will den Blick nicht mehr abwenden und ist gezwungen, mit Ari auf seine Zeitreise zu gehen und die Schrecken des Krieges durch seine Augen zu sehen.

Am Ende wird man durch echte Aufnahmen vom Libanon Krieg schmerzhaft an die historische Korrektheit des Filmes erinnert.

Im Making–Of wird erzählt, dass einige Zuschauer gefragt hätten, ob die Aufnahmen inszeniert oder real seien.

Ari Folmans sarkastische Antwort: „From the people, who brought you the Holocaust“.

Johannes Scholten

FAZIT Dieser Film ist künstlerisch ebenso gut, wie er politisch wichtig ist.

Ein definitives Must – See!

 

 

 

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Veröffentlicht am 28. Juli 2011, in German Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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