Planet der Affen: Prevolution

ANSPRUCH: 

*

TITEL:

Planet der Affen: Prevolution

SPANNUNG: 

***

ENTSTEHUNGSLAND:

USA

Kanada

ACTION:        

**

ERSCHEINUNGSJAHR:

2011

HUMOR:         

*

REGIE:

Rupert Wyatt

EROTIK:        

 

DARSTELLER:

James Franco

Freida Pinto

John Lithgow

Brian Cox

GEWALT:      

*

LÄNGE:

105 Minuten

GENRE:          

Science Fiction

Action

DEUTSCHER KINOSTART:

11. August 2011

ALTERSFREIGABE:

F.S.K. 12

INTERNETSEITE:

http://www.apeswillrise.com/

 

 Planet der Affen: Prevolution Kinoplakatmotiv

WERTUNG:

 

 

 Der Daumen schräg nach oben

 

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PLANET DER AFFEN Filme mochten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Der geniale Wissenschaftler Will Rodman experimentiert mit Genforschung an Menschenaffen.

Als er nach diversen Rückschlägen und Verzögerungen ein Medikament entwickelt, dass Alsheimer heilen soll, testet er das Mittel an seinem Vater.

Es funktioniert und Will bekommt endlich die finanzielle Unterstützung zugesichert, die er für seine Forschung benötigt.

Aber auch bei den Affen, an die das Medikament ebenfalls verabreicht wurde, hat es dramatische Auswirkungen…

 

Kritik

Nach fünf Kinofilmen, einem Remake, einer TV-Serie, diversen Comics sowie einer Zeichentrickserie (die jedoch nie den Weg auf die deutschen Mattscheiben schaffte), sollte man der Ansicht sein, dass es möglicherweise an der Zeit ist, sich neuen Themen zu widmen.

Nicht aber in Hollywood. Hier hat sich Fox entschlossen, einen weiteren oder sogar weitere Filme zu produzieren und erstaunlicherweise ist dies mit Erfolg gelungen.

Nach Tim Burtons actionlastigem und vollkommen entfremdeten Remake von 2001, orientiert sich „Planet der Affen: Prevolution“ wieder näher am Original.

Es ist kein eigenständiger Film, sondern, wie der Titel vermuten lässt, ein Prequel.

Die Story um einen jungen und strebsamen Wissenschaftler, der im San Francisco der Gegenwart Genexperimente an Affen durchführt, um ein Mittel gegen Alsheimer zu konzipieren, welches seinem Vater helfen soll, klingt auf den ersten Blick nicht unbedingt originell.

Umso schwerer vorstellbar ist, wie sich das Ganze in die Saga einfügen soll.

„Was nicht passt, wird passend gemacht!“

Regisseur Rupert Wyatt gelingt das Unglaubliche.

Er hat es nicht nur vollbracht, einen durchweg gelungenen Science Fiction Film zu drehen, sondern auch den Grundstein für eine neue „Affen-Trilogie“ zu legen.

Fox hat hier auf einen Newcomer gesetzt.

Vor diesem 93 Millionen $ schweren Blockbuster, drehte Rupert Wyatt lediglich Kurzfilme und zwei kleinere englische Projekte („Subterrain“ von 2001 und „The Escapist“ von 2008).

Es macht Hoffnung, dass Hollywood nicht nur die Boliden der Branche beschäftigt.

Universal hatte, ebenfalls für ein Prequel, einen jungen Regisseur engagiert.

Der Niederländer Matthijs van Heijningen Jr. inszenierte für das Studio die Vorgeschichte zu John Carpenters Klassiker (ebenfalls schon ein Remake von Christian Nybys genialem Science Fiction Film von 1951) „Das Ding aus einer anderen Welt“.

„Das Ding“ stellt auch für Van Heijningen Jr. das erste Big Budget Projekt dar.

Bleibt zu hoffen, dass sich hier ein Trend abzeichnet, der jungen, unverbrauchten Filmemachern und ihren Ideen, größere finanzielle Mittel zukommen lässt.

Frisch wirkt auch die Inszenierung von „Planet der Affen: Prevolution“.

Der Film strotzt vor Dynamik und Lebendigkeit.

Auch wenn die Kamera ständig in Bewegung ist, wird auf das, heutzutage fast schon obligatorische Wackeln, weitestgehend verzichtet.

Viele Kranfahrten, Drehungen mit einem Remotehead und Dollyintensive Bilder, prägen das Look von „Prevolution“ und lassen ihn gleichzeitig klassisch wie modern erscheinen.

„Harry Potter“ und „Thor“ Komponist Patrick Doyle tut mit seinem poppigen Orchestralscore sein übriges und beerbt auf passende Art den großen Jerry Goldsmith.

Bei den Schauspielern vertraut Regisseur Rupert Wyatt zum bereits dritten Mal auf den schottischen Mimen Brian Cox, dem Wahlbösewicht von Hollywood.

Generell überwiegt der Anteil an englischen, schottischen und irischen Schauspielern die Anzahl der amerikanischen Castmitglieder.

Sogar Tom „Draco Malfoy“ Felton ist mit von der Partie und überzeugt als Affenwärter Dodge Landon, der seinem Vater Jack Landon (Brian Cox) in punkto Sadismus und Kaltblütigkeit die Krone sogar noch abnimmt.

James Dean Look Alike und Oscarnominee James Franco entpuppt sich ebenso als richtige Wahl wie Freida Pinto, die seine Freundin Caroline verkörpert.

Unterschiedlicher könnte der Cast in Bezug auf Erfahrungen in Genres und dem allgemeinen Background kaum sein.

Übertroffen werden jedoch sämtliche Akteure von Motion Capturing Spezialist Andy Serkis,

der bravourös dem Anführer der Affen, „Caesar“, Leben einhaucht.

Es ist seine wohl beste Performance.

„King Kong“ und „Gollum“ haben den Engländer für diese Glanzleistung qualifiziert.

Bei Fans stieß seine Darstellung des Caesar auf eine derartige Begeisterung, dass sie die Kampagne „Oscar for Andy“ ins Leben riefen.

Es wäre das erste Mal, dass ein Schauspieler für eine Motion Capturing Darstellung nominiert bzw. ausgezeichnet wird.

Aber jede Geschichte hat bekanntlich einen Anfang…

 

Johannes Scholten

 

FAZIT Ein völlig unerwarteter Neustart der Reihe, ähnlich wie es Nolan bei „Batman“ getan hat. Auch wenn das Ende ein wenig kitschig geraten ist, so macht das hier gezeigte vor allem eines: Lust auf mehr!

 

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Veröffentlicht am 19. August 2011, in German Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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