Cowboys & Aliens

ANSPRUCH:  TITEL: 

Cowboys & Aliens

SPANNUNG:   

**

ENTSTEHUNGSLAND: 

USA

ACTION:          

***

ERSCHEINUNGSJAHR: 

2011

HUMOR:           

**

REGIE: 

Jon Favreau

EROTIK:         DARSTELLER: 

Daniel Craig

Harrison Ford

Olivia Wilde

Clancy Brown

GEWALT:        

***

LÄNGE: 

118 Minuten

GENRE:            

Western

Science Fiction

DEUTSCHER KINOSTART: 

25. August 2011

19. August 2011

(Lief im Zuge des Fantasy Filmfests in Berlin und Hamburg)

ALTERSFREIGABE:  

F.S.K. 12

INTERNETSEITE: 

http://www.cowboysandaliensmovie.com/

Cowboys & Aliens Kinoplakatmotiv

WERTUNG:

Der Daumen schräg nach oben

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie 

SHAUN OF THE DEAD mit Simon Pegg und Nick Frost und TODESZUG NACH YUMA mit Russell Crowe und Christian Bale mochten.

 

Inhalt

Arizona 1873:

Vollkommen desorientiert und mit einem seltsamen Armreif an seinem linken Handgelenk, wacht ein Mann unter der glühenden Sonne, mitten in der Wüste auf.

Sein Name ist Jake Lonergan und er ist der einzige, der zwischen einer Invasion Außerirdischer und den Bewohnern der Kleinstadt Absolution steht…

 

Kritik

Ab und an gibt es Filme, bei denen man sich über die Kreativität bzw. Abstrusität des Titels nur wundern kann.

„Robinson Crusoe on Mars“ oder Trash – und Exploitation Filme, wie „Angriff der Killertomaten“ oder „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“, um einige Beispiele zu nennen.

Was man von „Cowboys & Aliens“ definitiv behaupten kann, ist, dass er hält, was der Titel verspricht.

Man bekommt waschechte Westernatmosphäre, gepaart mit Science Fiction.

Unterschiedlicher könnten zwei Genres wohl kaum sein.

Da ist es kaum verwunderlich, dass sich unter den Drehbuchautoren auch Damon Lindelof befindet, einer der Autoren der Mystery-Erfolgs-Serie „Lost“, bei welcher Lindelof unmögliches möglich machte.

Zwischen all den großen Blockbustern des Kinosommers 2011, die zum Teil mehr sein wollen, als sie sind, ist ein kleiner und doch großer Film, ein ehrliches und simples Werk, mehr als willkommen.

Seines ungewöhnliches Inhaltes wegen, wurde der Big-Budget Streifen sogar in das Programm des Fantasy Filmfests 2011 aufgenommen. Für einen Film dieser Größenordnung sehr ungewöhnlich.

In augenzwinkernder Manier, schießen hier Cowboys mit Revolvern und Indianer mit Pfeil, Bogen und Speer auf die hoch entwickelten Raumschiffe der Invasoren und versprühen neben dem Kugel-und Speerhagel auch den herrlich trashigen Flair der Sci-Fi Filme der 60er Jahre.

Ein obligatorisch cooler aber erstaunlich gewalttätiger Daniel Craig und ein überraschend finsterer Harrison Ford, sorgen für Divergenz innerhalb der Schauspielgarde.

Jon Favreau zeigt hier wieder einmal, dass er seinem Ruf, selbst ein Fanboy zu sein, treu geblieben ist.

Ein ungewöhnlicher Titel und eine ebenso ungewöhnliche Story, legitimieren das Gütesiegel „origineller Film“.

Glorreich begleitet, wird das bunte Ensemble von Tony Scotts ebenfalls englischem Hofkomponisten Harry Gregson-Williams („Unstoppable – Ausser Kontrolle“, „Shrek – Der Tollkühne Held“).

Mit seinem vibrierenden Score macht er sogar Marco Beltramis meisterhafter Neo-Western Musik zu „Todeszug nach Yuma“ Konkurrenz.

Besonders das Main Theme sei hier erwähnt, welches Daniel Craig beim Einreiten in die Stadt Absolution begleitet.

Es ist voller Dynamik und gibt dem Gesehenen eine tolle Stimmigkeit.

Bei soviel Ironie und Augenzwinkerei ist es schwierig, die emotionalen und gewollt ernsten Momente als solche zu betrachten.

Aber das man „Kampf der Welten“ nicht nahtlos mit den „Glorreichen Halunken“ kreuzen kann, war letztendlich abzusehen!

 

Johannes Scholten

 

FAZIT Ungewöhnlicher Genremix, der trotz unfreiwilliger Komik hält, was er verspricht.

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Veröffentlicht am 23. August 2011, in German Reviews. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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